Über uns

Wir haben das ‚Schönhauser‘ am 18. April 2015 eröffnet. Der Laden wird erfreulicher Weise sehr gut angenommen; wir sind in der glücklichen Lage, viele Gäste begrüßen zu dürfen – und unsere Gäste sind interessiert und stellen viele Fragen. Vielleicht geben die seit Eröffnung am häufigsten gestellten Fragen und die Antworten darauf am besten einen Überblick, wer wir sind und was wir tun:

Wie seid ihr auf den Namen ‚Schönhauser‘ gekommen?
Als abzusehen war, dass es mit diesem Laden etwas werden könnte, haben wir uns sehr intensive Gedanken über den Namen gemacht und einige DIN-A4-Blätter mit Ideen gesammelt. ‚Schönhauser‘ stand mit als einer der ersten Begriffe auf dem Papier; darauf gekommen sind wir, weil das Hotel, in dem wir regelmäßig übernachten, wenn wir in Berlin sind, in der Alten Schönhauser Allee liegt. Dann hat der Begriff auch noch alle anderen Kriterien erfüllt (positive Assoziation, runde und weiche Ausprache etc.), die Namensrechte waren verfügbar und auch schutzfähig, schließlich gab es auch noch eine einigermaßen einprägsame de-Domain. Et Voilà!

Warum ein Laden im Gallus?
Wir haben nicht konkret im Gallus gesucht; dazu kannten wir den Stadtteil viel zu wenig bzw. überhaupt nicht. Wir hatten jedoch sehr konkrete Vorstellungen, was ein Objekt mitbringen muss in Bezug auf das Gebäude, die Lage, die Größe und die Erreichbarkeit für uns. Das passte alles beim jetzigen ‚Schönhauser‘ hervorragend … und wir sind sehr froh, im Gallus gelandet zu sein mit seinen Ecken und Kanten und den durchaus traditionsbewussten Bewohnern, die auf die Anwohner vom neuen Europaviertel treffen: Ein sehr lebendiger, durchmischter und vielschichtiger Stadtteil!

Seid ihr eine Kette?
Nein, das wirkt nur so. 🙂  Wir spielen gerne mit unserem Logo und haben auch einiges an Zeit und Hirnschmalz in die Entwicklung des Logos, des Farb- und Musikkonzepts etc. investiert. Offensichtlich merkt man das.

Was unterscheidet das ‚Schönhauser‘ von eurem alten Laden?
Ganz wesentlich die Ausgangssituation: Insbesondere die direkte Nachbarschaft der ‚60318 Kaffeebar im Nordend‘ war ziemlich skeptisch gegenüber unserer Neueröffnung, da das Objekt vorher mehrere Pächter hatte, die mit unterschiedlichen Konzepten allesamt gescheitert sind. Im Nordend mussten wir beweisen, dass wir es länger als ein Jahr aushalten und den Laden auch voll bekommen. Im ‚Schönhauser‘ waren vor allem die Nachbarn sehr gespannt und neugierig, was da jetzt reinkommt – und sind uns mit einer interessierten Offenheit begegnet. Ganz wesentlich ist auch, dass das gastronomische Angebot im Gallus bei weitem nicht so ausgeprägt ist wie im Nordend – unsere Gäste finden es toll, noch einen weiteren „netten Laden“ vor Ort zu haben, in dem man „etwas gescheites zu Essen“ bekommt und bei dem man schön draußen sitzen kann.
Nicht ganz unerhebliche Unterschiede gibt es weiterhin bei der Konzeption – das ‚Schönhauser‘ ist ein Bistro mit einem klaren Fokus auf Speisen vom Frühstück über den Mittagstisch bis hin zur Abendkarte sowie einer breiten Auswahl an Weinen etc. Die ‚60318 Kaffeebar im Nordend‘ startete als reiner Coffee Shop und hat sich dann zum Frühstückscafé und zu einer ersten Adresse für Kaffee und Kuchen entwickelt.
Schließlich noch das Umfeld, aus dem unsere Gäste kommen – im Nordend prägten Anwohner aus dem Umfeld die Gästestruktur. Im ‚Schönhauser‘ sind es sowohl die Anwohner aus dem Umfeld als auch die Angestellten der umliegenden Firmen, die zum Mittagessen oder zum Feierabendgetränk vorbeikommen.

Warum seid ihr eigentlich aus dem alten Laden raus … der Wintergarten steht doch noch?!
Nein, der Wintergarten steht nicht mehr! Wir hatten einen abgeschlossenen Gastraum in Form eine Wintergartens mit festem Boden, fester Decke, Heizungsinstallation, Wasser- und Elektroinstallation etc. pp. angemietet. Dieser an uns vermietete fest umbaute Raum verfügte weder über eine Baugenehmigung noch erfüllte er brandschutzrechtliche Vorschriften. Die Stadt Frankfurt hat eine Nutzungsuntersagung angekündigt, unser Vermieter hat sich zu der wirren Aussage verstiegen, dass wir und nicht er den Wintergarten gebaut hätten und selbst damit klar kommen sollten – damit war das Thema sehr schnell durch.
Was am Friedberger Platz nach einem Rückbau jetzt noch steht ist exakt das, was an dieser Stelle laut Genehmigung auch nur stehen darf: Eine Schallschutzwand aus Glas, 1,80m hoch, gesichert durch Stützstreben, mit einer Markise darüber.